bundesligainfo.de Archiv - Regionalliga (als II. Liga) und 2.Bundesliga Männer
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Info
Bis 1969 ermittelten die Meister der Landesligen in Regionalmeisterschaften die Aufsteiger zur Bundesliga
Von 1969 bis 1981 waren die Regionalligen die zweithöchste Spielklasse unterhalb der Bundesliga
1981 wurde die 2.Bundesliga eingeführt

Die Regionalliga als II. Liga
Mit der Einführung der Bundesliga 1966 wurden die bis dahin als höchste Spielklassen fungierenden Landesligen zweitklassig. Die Meister der Landesligen bzw. neu geschaffenen Oberligen der Landesverbände ermittelten bis 1969 in Regionalmeisterschaften die Aufsteiger in die Bundesliga. Mit der Spielzeit 1969/70 wurden zunächst vier Regionalligen als zweithöchste Spielklasse eingeführt. Die besten Mannschaften West-Berlins spielten in den ersten drei Spielzeiten in der Regionalliga Nord.

Ab der Saison 1972/73 hatte Berlin eine eigene Regionalliga. Diese fünfzügige Regionalligastruktur hatte insgesamt zwanzig Jahre lang weitgehend unverändert Bestand, wobei einzelne Ligen durchgängig oder zeitweise zweistaffelig ausgetragen wurden. Mit der Schaffung der 2.Bundesliga zur Saison 1981/82 wurden die Regionalligen jedoch zur dritthöchsten Spielklasse.
Die 2.Bundesliga
Mit der Saison 1981/82 wurde die 2.Bundesliga als zweithöchste Spielklasse mit zwei Staffeln in Nord-/Süd-Aufteilung eingeführt, die bis zur Spielzeit 1990/91 unverändert bestand hatte und zunächst zwölf, später regulär vierzehn Mannschaften pro Staffel umfasste.

Ein Kuriosum der 2.Bundesliga in dieser Zeit ist der "Berlin-Fluch". Von den insgesamt fünfzehn Anläufen Berliner Teams in den ersten zehn Jahren der 2.Bundesliga endeten elf mit dem Abstieg. Nur der Berliner SV 1892 in der Premierensaison 1981/82 und Blau-Weiß Spandau von 1989 bis 1991 dreimal in Folge schafften den Klassenerhalt. Bis auf Blau-Weiß Spandau in der Saison 1988/89 stiegen alle Aufsteiger aus der Regionalliga Berlin direkt im Folgejahr wieder ab. Auch in der Premierensaison 1981/82 - zu der es keine formalen Aufsteiger gegeben hatte - war mit dem SV Grunewald 60 einer der beiden Vertreter aus Berlin (neben BSV 1892) unter den Absteigern. Die Reinickendorfer Füchse wurden als Absteiger aus der 1.Bundesliga in der Saison 1986/87 sogar gleich in die Regionalliga durchgereicht (in der sie in der Folgesaison nur wegen des Rückzugs des OSC Berlin die Klasse halten konnten). 1983 und 1987 gab es jeweils gleich zwei Absteiger aus der damaligen Inselstadt.

Nach dem Beitritt der Länder der ehemaligen DDR zur Bundesrepublik wurden die Spielklassen von DHB und DHV auf der jeweiligen Ebene gleichwertig verschmolzen. Dies bedeutete, daß alle Vereine der "2.Liga Ost" (vormals DDR-Liga), die dafür meldeten, sowie die meldenden sportlichen Aufsteiger aus den Bezirksligen (= dritthöchste Spielklasse) der ehemaligen DDR in die 2.Bundesliga aufgenommen wurden. Für eine Übergangszeit von zwei Spielzeiten wurde die 2.Bundesliga darum um eine dritte Staffel ("Mitte") erweitert.

Ab 1993/94 wurde wieder zur Aufteilung in zwei Staffeln Nord und Süd übergegangen, die nun allerdings größer waren als vor der Aufnahme der ehemaligen DHV-Vereine. Bis zur Saison 2010/11 hatte diese Aufteilung Bestand, seither wird die 2.Bundesliga als eingleisige Spielkasse mit zwanzig Mannschaften ausgetragen.

Ein besonderer Dank für die Unterstützung bei der Recherche und Erfassung der Daten zur Regionalliga und 2.Bundesliga gebührt:
Ulrich Heimann, Tim Junk (Flensburg) und Dragan Ljakic (Bielefeld)